Samstag, Juni 11th, 2011 | Autor: admin

Was wäre eine gute Wanderung ohne eine schöne und ausgiebige Pause? Und die Pause, ohne dass man vorher gewandert wäre. Aber wenn man weiß, was man geleistet hat, lässt sich auch eine Pause so richtig genießen, denn man braucht sie dringend um wieder Kraft aufzutanken, zu essen und zu trinken und das Erlebte und Gesehene Revue passieren zu lassen. Wie man die Pause gestaltet, das hängt von einem selbst und den Möglichkeiten der Strecke ab.

Kulinarisches mitgebracht

Wer gerne auf entlegenen Pfaden wandert, der muss wahrscheinlich auf den Komfort einer bereitgestellten Gastronomie verzichten. Auch sanitäre Einrichtungen und fließendes Wasser findet man dann vielleicht höchstens im Wald und am Bach. Doch der wahre Naturfreund lässt sich davon nicht schrecken und bringt sich einfach alles mit, was er für eine zünftige Brotzeit oder die Rast benötigt. Manchmal bietet sich auch durch fest installierte Barbecues entlang der Strecke die Gelegenheit, seine mitgebrachten Wurstwaren zu grillen, sich eine Folienkartoffel zu schmoren oder sonstige Gerichte auf dem offenen Feuer zuzubereiten. Allerlei Schmackhaftes passt aber auch kalt und in Dosen verpackt in den Rucksack. Ein Dauerbrenner sind sicherlich Trockenwürste und Brot, dazu ein klares kaltes Wasser frisch aus der Quelle und schon hat der Körper alles, was er braucht. Doch auch kalte Salate, wie ein zünftiger Kartoffelsalat, Kraut oder Rohkost vorgeputzt und vorgeschnitten sind genau richtig, um die Energiereserven wieder aufzufüllen und erfordern zudemkeine langwierige Zubereitung.

Richtig entspannen

Neben dem leiblichen Wohl der Nahrungsaufnahme sollte man sich auch um die richtige Entspannung der Muskeln und Bänder bemühen. Als Erstes sollte man seine schweren Wanderschuhe abstreifen und die Füße ein wenig im Bach kühlen. Das beugt Schwellungen und damit auch Blasen, die man sich laufen könnte, vor. Außerdem kommt Luft an die beanspruchten Füße. Ziehen Sie oben herum am Körper nicht zu viel aus, weil es vom Anstieg noch warm ist. Ist man verschwitzt und kühlt dann zu schnell ab, friert man schnell und kühlt aus, was einem auch eine gehörige Erkältung einbringen kann. Besser ist es deswegen, eine Weile zu warten und wenn einem dann immer noch warm ist, kann man immer noch Kleidungsschichten ablegen. Wenn der Rücken vom schweren Rucksack schmerzt, kann man ganz beruhigt sein. Ein paar Streckübungen und eine Weile im weichen Gras zu liegen kuriert am besten, und wenn man sich dann wieder aufmacht, ist der Rucksack dank des fehlenden Proviants wieder ein ganzes Stück leichter. Mit weniger Gewicht auf dem Rücken, erfrischten Füßen und wohlig gefülltem Magen, macht dann auch der Weitermarsch wieder richtig Spaß.

Kategorie: Allgemein
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