Aufgrund der großen Schneemassen in Österreich besteht akute Lawinengefahr. Der Neuschnee der letzten Tage verschlimmert die Lage nochmals. Auch in Oberösterreich bleibt die Stufe 3 über das Wochenende bestehen. Besonders für Tourengeher ist das Risiko nicht unerheblich. In den Skigebieten wurden bereits jetzt bereits mehrere Lawinen gesprengt. Auch für die Straßenverbindungen besteht zur Zeit keine größere Bedrohung.
Ursächlich für die weiße Gefahr ist der ungünstige Schneedeckenaufbau in Verbindung mit dem bodennahen Triebschnee. Eine einzelne Person kann bereits ein Schneebrett ablösen. Die Experten gehen nicht von einer Verbesserung der Lage aus. Auch Österreichs Alpenverein warnt die Tourengeher vor den Lawinen. Abseits der Pisten zu wandern oder Ski zu fahren sei besonders gefährlich und 60 Prozent der von Schnee verschütteten Menschen bezahle dies mit dem Leben. Wer dennoch außerhalb der gesicherten Pisten unterwegs ist, der müsse unbedingt die vollständige Notfallausrüstung bei sich tragen, denn nur dann könne die verschüttete Person auch geborgen werden. Überlebenswichtig ist auch die Touren, egal ob zu Fuß oder auf Skiern, auf die Verhältnisse abzustimmen. Konkret bedeutet dies, dass auf steile Hänge und exponierte Touren verzichtet werden sollte, wenn eine so akute Lawinengefahr besteht.
